Feuerwehr
Marburg - Michelbach

Die Wehr

Die Freiwillige Feuerwehr Marburg-Michelbach stellt sich mit allen ihren Abteilungen vor.

Beitragsarchiv Jugendfeuerwehr

Hier finden Sie Beiträge von der Michelbacher Jugendfeuerwehr aus den letzten Jahren:

Die Jugendfeuerwehr Michelbach übte am 13. Februar 2016 eine Vermisstensuche. Sicherlich gibt es angenehmere Zeitpunkte, als am frühen Samstagabend durch den Michelbacher Wald zu stolpern. Was war passiert?

Auf Wunsch der Jugendlichen hatte das Betreuerteam um Jannik Berdux, Sandro Laukel und Manfred Naumann eine Vermisstensuche organisiert.


"Je niedriger die Außentemperatur, desto einfacher die Suche mit technischen Mitteln z. B. aus einem Helikopter mit Wärmebildkamera", war eine der Informationen während der Vorbesprechung. Desto kürzer allerdings auch die Zeit die verbleibt, um die gesuchte Person zu finden. Berichtet wurde über die Rettungsteams von Polizei, den Hundestaffeln des THW, dem Roten Kreuz und anderen Organisationen, die auch überregional eingesetzt werden.

Vermisstensuche1


Die Feuerwehr unterstützt im Rahmen der Amtshilfe vor Ort. "Das Prinzip der Suchkette habe ich jetzt verstanden", sagt ein Jugendfeuerwehrmann, "sonst suchen wir im dunklen Wald nachher noch mehr als eine Person oder übersehen etwas!"

Vermisstensuche2

 

Das Wetter ließ sich nicht zweimal Bitten und pünktlich zur Ankunft am Suchabschnitt (Weg zur Weinstraße) wurde der Regen zum Schneefall. Rasch konnten Hinweise (verlorene Bekleidung) zum Verbleib der Person gefunden werden und einige Zeit später auch der bemitleidenswerte Dummy, der noch zu bergen war.

Vermisstensuche3   Vermisstensuche4

 
Damit war die Aktion aber noch nicht beendet. Tatsächlich hatte sich einer der Gruppenführer im mittlerweile stockdunklen Wald "verirrt" und konnte zunächst noch durch Rufe auf sich aufmerksam machen. Als diese verstummten, kamen uns Christian und Tilo von der Werkfeuerwehr Behring gerade recht zur Hilfe. Mittels der mitgebrachten Wärmebildkameras konnte unser Kamerad gerade noch rechtzeitig gefunden werden. Großer Dank geht also an die beiden Kameraden der Werkfeuerwehr, denn sonst hätten wir alle die bereits brutzelnden Würstchen am Gerätehaus verpasst und eine interessante Erfahrung in der Handhabung dieser Geräte!

 

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